Du lebst oder arbeitest in Niedersachsen und willst Bildungsurlaub beantragen? Ab dem 1. Januar 2027 heißt er in Niedersachsen „Bildungszeit“ – mit neuem Gesetz und flexibleren Regeln. Hier erfährst du, was sich ändert, wie viele Tage dir zustehen und welche Fristen gelten.

Der Niedersächsische Landtag hat am 9. September 2026 das neue Niedersächsische Bildungszeitgesetz beschlossen. Es löst zum 1. Januar 2027 das bisherige Bildungsurlaubsgesetz ab. Aus „Bildungsurlaub“ wird „Bildungszeit“. Die wichtigsten Neuerungen: Bildungszeit kann künftig auch an einzelnen Tagen genommen werden, Online- und Hybridkurse sind ausdrücklich möglich, und auch Beamt*innen sowie Richter*innen haben Anspruch.
Du musst in Niedersachsen beschäftigt sein, und der Kurs muss als Bildungszeit anerkannt sein. Für Kurse, die noch 2026 stattfinden, gelten die Regeln des bisherigen Bildungsurlaubsgesetzes: Anspruch nach sechs Monaten Beschäftigung und Anerkennung durch die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB).
Du hast weiterhin Anspruch auf fünf Tage pro Kalenderjahr. Arbeitest du an weniger als fünf Tagen pro Woche, verringert sich der Anspruch entsprechend. Nicht genutzte Tage kannst du ins Folgejahr übertragen. Mit Zustimmung deines Arbeitgebers kannst du ab 2027 außerdem mehrere Jahresansprüche für eine längere Bildungszeit zusammenfassen.
Ab 2027 musst du die Bildungszeit spätestens acht Wochen vor Kursbeginn beim Arbeitgeber beantragen. Auch für eine Ablehnung gilt künftig eine Frist von vier Wochen. Für Kurse bis Ende 2026 gilt noch die bisherige Regel: Antrag spätestens vier Wochen vor Kursbeginn.
Anerkannt werden Veranstaltungen der beruflichen, politischen und allgemeinen Weiterbildung sowie Qualifizierungen für ein Ehrenamt. Ab 2027 sind auch eintägige Angebote mit mindestens sechs Unterrichtsstunden möglich. Online- und Hybridkurse zählen, wenn ein direkter Austausch zwischen Lehrenden und Teilnehmenden gewährleistet ist.
Reiche ein formloses Anschreiben mit Kursdaten, Anerkennungsbescheid und gewünschtem Zeitraum an deinen Arbeitgeber ein. Ablehnung ist nur bei zwingenden betrieblichen Gründen zulässig und muss schriftlich begründet werden.
Unsere Kurse vermitteln dir moderne Schlüsselkompetenzen, die dich zukunftsfähig machen – unabhängig von Branche oder Jobtitel. Es geht um Fähigkeiten, die dir helfen, komplexe Aufgaben zu strukturieren, Stress zu reduzieren und Veränderungen souverän zu meistern. Was du hier lernst, boostet nicht nur deine Karriere, sondern auch deinen Alltag. Bildungsurlaub ist bei uns kein Nice-to-have, sondern ein echter Win-Win – für dich, deinen Arbeitgeber und die Gesellschaft.
Dein Bildungsurlaub kann staatlich bezuschusst werden – über Förderprogramme der Bundesländer oder Bildungsprämien. Und auch viele Arbeitgeber unterstützen inzwischen (teilweise) die Kosten oder geben zusätzliche freie Tage. So profitierst du doppelt – und wir helfen dir gern dabei, das Beste aus beiden Welten herauszuholen.
Die Kosten für deinen Bildungsurlaub kannst du in der Regel als Werbungskosten von der Steuer absetzen – oft sogar komplett. Das bedeutet: Du investierst in dich und bekommst einen Teil der Kosten über deine Steuererklärung zurück. Informiere dich am besten bei deinem Steuerberater, welche Möglichkeiten in deinem Fall bestehen.
Bildungsurlaub oder Bildungszeit ist gesetzlich geregelter Sonderurlaub – on top zu deinem regulären Jahresurlaub. In vielen Bundesländern stehen dir 5 Tage pro Jahr zu. Und das Beste: In einigen Ländern kannst du die Tage ansammeln und ins Folgejahr mitnehmen – so sind auch bis zu 10 Tage Bildungsurlaub am Stück möglich. Ideal für intensivere Kurse und Reisen ins Ausland.
Ob Surfen, Wandern oder Yoga – bei uns lernst du nicht im stickigen Seminarraum, sondern verbindest Weiterbildung mit Bewegung und Natur. Studien belegen: Aktivität steigert Konzentration, Kreativität und Erinnerungsvermögen – und macht dein Lernerlebnis nicht nur effektiver, sondern abwechslungsreich und erfüllt.





Durch unsere AZAV-Zertifizierung stellen wir sicher, dass unsere Weiterbildungen strengen Qualitätsstandards entsprechen. Für dich bedeutet das:
✅ Qualifizierte Dozent*innen
✅ Anerkennung bei Arbeitgebern & Behörden
✅ Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich
